Anti Aging
HIFU-Gerät für nicht-invasives SMAS-Lifting ohne Operation
Fokussierter Ultraschall mit Micro-Puls-Technologie für Arztpraxen, ärztlich geleitete Institute und Med-Beauty-Studios in Deutschland, Österreich und der Schweiz
HIFU bündelt Ultraschall auf einen Punkt in der Tiefe und erwärmt in bis zu 4,5 mm die tragende SMAS-Schicht auf 65 bis 75 Grad. Die Schicht zieht sich zusammen und regt neues Kollagen an. Ein Lifting, das lange nur der Chirurgie vorbehalten war.
- SMAS · 4,5 mm
- Micro-Puls (MPT)
- Multi-Kartuschen
- Gesicht & Körper
Direkt nach der Sitzung strafft sich das Gewebe sichtbar, ein Sofort-Lift aus der thermischen Kollagenkontraktion. Das eigentliche Ergebnis wächst darüber hinaus über die folgenden Wochen, wenn die Fibroblasten neues Kollagen bilden.
HIFU wirkt durch die intakte Haut, ohne Schnitt und ohne Nadel. Die Energie entsteht erst im Fokuspunkt in der Tiefe, die Hautoberfläche bleibt unversehrt. Keine Wunde, keine Narbe.
Die Behandlung ist nicht-invasiv, Kund:innen sind sofort wieder gesellschaftsfähig. Ein Lunchtime Lift, direkt zurück in den Tag, ohne Erholungsphase.
Erwartbar sind nur milde, vorübergehende Effekte wie leichtes Erythem oder ein Wärmegefühl, die meist innerhalb von Stunden abklingen. Bei korrekter Anwendung und sauberer Anamnese sind keine bleibenden Nebenwirkungen zu erwarten.
Wer darf HIFU durchführen?
Wirksames HIFU koaguliert die SMAS-Schicht und gilt im DACH-Raum als ärztliche Tätigkeit. Das Gerät ist für den ärztlichen Kanal bestimmt:
Anamnese ist Pflicht
Kontraindikationen wie Implantate oder Filler im Behandlungsfeld, Schwangerschaft, aktive Hauterkrankungen oder metallische Fremdkörper sind vor jeder Sitzung auszuschließen und zu dokumentieren.
Anamnesebogen ansehenMicro-Puls-Technologie (MPT): schneller und spürbar schonender.
Micro-Puls-Technologie (MPT) zerlegt beim HIFU jeden Koagulationspunkt in Hunderte Mikropulse: 417 statt 17 Punkte je 25-mm-Linie. Das ist die jüngste Entwicklungsstufe des Verfahrens und der Grund, warum eine Sitzung heute kürzer ausfällt und deutlich besser vertragen wird.
Klassisches HIFU gibt pro Punkt einen einzelnen, durchgehenden Energiestoß ab, daher der scharfe, tiefe Hitzeschmerz. Die Mikropulse der MPT erzeugen stattdessen eine quasi-durchgehende Koagulationszone statt getrennter Einzelpunkte. Das HIFU-Gerät von KROND gehört zur MPT-Klasse, der Hersteller führt es als „HIFU MPT (Micro Pulse Technology)“. Wer heute HIFU sucht, sucht oft ausdrücklich die schonendere Micro-Puls-Variante.
- Koagulationspunkte je 25-mm-Linie
- 417 statt 17
- Behandlungsdauer
- rund 2,5-mal schneller
- Schmerzreduktion
- Gate-Control-Prinzip
Die Kennwerte sind Referenzwerte der Micro-Puls-Klasse, nicht am Gerät gemessen. „Schmerzfrei“ versprechen wir bewusst nicht: Die Wirkung setzt eine thermische Injurie bei rund 65 °C voraus, das Empfinden bleibt individuell.

SMAS-Technologie für echtes SMAS-Lifting.
In 4,5 mm liegt das SMAS, die tragende Schicht, an der ein chirurgisches Facelift ansetzt. HIFU ist die einzige nicht-invasive Methode, die genau diese Schicht thermisch erreicht.
„SMAS-Lifting" ist der Begriff, den anspruchsvolle Kundinnen kennen und suchen. Er steht für dieselbe Schicht, die der Chirurg beim Facelift strafft. Dieses Gerät erreicht sie ohne Schnitt: fokussierter Ultraschall bündelt sich punktgenau auf dem SMAS, zieht es zusammen und regt körpereigenes Kollagen an. Ein strukturelles Lifting aus der Tiefe, nicht nur eine Pflege der Oberfläche.
- Fokustiefe bis zum SMAS
- 4,5 mm
- Temperatur am Fokuspunkt
- 65 bis 75 °C
- Eingriff
- ohne Schnitt
Wirksames SMAS-HIFU koaguliert Gewebe und gilt im DACH-Raum als ärztliche Tätigkeit: in Deutschland nach der NiSV den Ärzt:innen vorbehalten, in der Schweiz nach der V-NISSG ein Arztmonopol. Das HIFU-Gerät von KROND ist für den ärztlichen Kanal bestimmt.

Single-Line: Präzision, Linie für Linie
Das Präzisionshandstück zieht die Behandlung Linie für Linie. Sieben Kartuschentiefen, vier für das Gesicht und drei für den Körper. Der Micro-Puls-Modus (MPT) liefert das schonendere Protokoll, der Normal-Modus die klassische Abgabe.

Für das Gesicht

Single-Line-Kartusche DS 1.5, 1,5 mm Behandlungstiefe. Die oberflächlichste Tiefe. Sie verfeinert die Textur, verkleinert sichtbar die Poren und gibt der Haut einen frischen, ebenmäßigen Ton.
Die naheliegende Wahl für den sichtbaren Sofort-Glow, oft als Abschluss einer Sitzung oder als Einstieg für jüngere Haut ohne strukturelle Erschlaffung.
- Zone
- Stirn, Wangen, Partie um den Mund
- Ideal bei
- fahler Teint, feine Fältchen, große Poren
- Im Studio
- als Glättungs- und Frische-Schritt

Single-Line-Kartusche DS 2.0, 2,0 mm Behandlungstiefe. Die Tiefe für die empfindliche Augenpartie. Sie arbeitet in der kollagenreichsten Hautschicht und glättet feine Linien dort, wo die Haut besonders dünn ist.
Die Präzisionstiefe für Zonen um das Auge, die mit gröberen Tiefen nicht sicher erreicht werden. Ein eigenes, oft separat verkauftes Augen-Programm.
- Zone
- unter dem Auge, um das Auge
- Ideal bei
- feine Linien, müde Augenpartie
- Im Studio
- als gezieltes Augen-Add-on

Single-Line-Kartusche DS 3.0, 3,0 mm Behandlungstiefe. Die Aufbautiefe. Sie verdichtet die tiefe Dermis, macht die Haut spürbar fester und dichter, noch oberhalb der tragenden Struktur.
Die Arbeitstiefe für Festigkeit im Gesicht: Wange, Nasolabialfalte und Hals gewinnen an Spannkraft, ohne dass schon der Lifting-Vektor gesetzt wird.
- Zone
- Wange, Hals, Nasolabialregion
- Ideal bei
- nachlassende Festigkeit, Dichteverlust
- Im Studio
- als Basis vor der 4,5-mm-Tiefe

Single-Line-Kartusche DS 4.5, 4,5 mm Behandlungstiefe. Die Lifting-Tiefe. Sie erreicht das SMAS, die tragende Schicht, die sonst nur ein chirurgisches Facelift adressiert, und setzt den eigentlichen Lifting-Vektor.
Das Kernargument des Geräts: definierte Kieferlinie, angehobene Wange, gestraffter Hals aus körpereigenem Kollagen. Die höchstpreisige Behandlung im Gesicht.
- Zone
- Kieferlinie, Wange, submental, Hals
- Ideal bei
- beginnende bis moderate Erschlaffung
- Im Studio
- als struktureller Kern jeder Lifting-Sitzung
Für den Körper

Single-Line-Kartusche DS 6.0, 6,0 mm Behandlungstiefe. Der Übergang zum Körper. Sie zielt auf das oberflächliche Fett, etwa unter dem Kinn, und strafft zugleich das Gewebe darüber.
Die Tiefe für das Doppelkinn und kleine, umschriebene Fettpölsterchen, eine gefragte Einzelbehandlung mit klarem Vorher-Nachher.
- Zone
- submental (Doppelkinn), kleine Areale
- Ideal bei
- Fettpolster unter dem Kinn
- Im Studio
- als eigenständige Konturbehandlung

Single-Line-Kartusche DS 9.0, 9,0 mm Behandlungstiefe. Die mittlere Körpertiefe. Sie reduziert subkutanes Fett in mittelstarken Zonen und formt die Kontur nach.
Die Tiefe für Oberarme (Trizeps) und Flanken, klassische Problemzonen, die auf lokale Straffung gut ansprechen.
- Zone
- Oberarme, Flanken
- Ideal bei
- weiche Kontur an Armen und Taille
- Im Studio
- als Körperserie über mehrere Sitzungen

Single-Line-Kartusche DS 13.0, 13,0 mm Behandlungstiefe. Die tiefe Körpertiefe. Sie erreicht tiefer liegendes Fett und arbeitet an der Volumenreduktion größerer Areale.
Die Tiefe für Bauch, Oberschenkel und Gesäß, das eigentliche Body-Contouring-Feld mit dem höchsten Behandlungsvolumen.
- Zone
- Abdomen, Oberschenkel, Gesäß
- Ideal bei
- lokale Fettdepots, weiche Kontur
- Im Studio
- als mehrteilige Körperserie
Multi-Line-Handstück: Fläche und Tempo
Das Multi-Line-Handstück ist das Arbeitspferd für den täglichen Betrieb: der S-förmige Modus behandelt größere Flächen in rund der halben Zeit. Bis zu acht Kartuschentiefen, drei für das Gesicht und fünf für den Körper. Eine 20.000-Schuss-Kartusche reicht für etwa 25 Vollgesichter.

Für das Gesicht

Multi-Line-Kartusche DS 4-1.5, 1,5 mm Behandlungstiefe. Dieselbe oberflächliche Tiefe wie beim Single-Line, aber in einem Zug über eine größere Fläche. Der S-förmige Modus halbiert die Zeit.
Für den flächigen Frische-Effekt auf Wangen und Stirn, wenn es schnell gehen soll, ohne jede Linie einzeln zu ziehen.
- Zone
- Wangen, Stirn (flächig)
- Ideal bei
- Glow vor einem Termin
- Im Studio
- als schneller Abschluss

Multi-Line-Kartusche DS 4-3.0, 3,0 mm Behandlungstiefe. Festigkeit über große Flächen. Die tiefe Dermis wird verdichtet, in deutlich kürzerer Zeit als mit dem Präzisionshandstück.
Die Arbeitstiefe für Wange und Hals im Alltagsbetrieb, wenn viele Kundinnen bei planbarer Behandlungszeit versorgt werden.
- Zone
- Wange, Hals (flächig)
- Ideal bei
- nachlassende Festigkeit
- Im Studio
- als zeiteffizientes Standardprotokoll

Multi-Line-Kartusche DS 4-4.5, 4,5 mm Behandlungstiefe. Das SMAS-Lifting über die volle Fläche. Wange, Kieferlinie und Hals in einem zügigen Durchgang, statt Linie für Linie.
Das Arbeitspferd für das klassische Vollgesicht-Lifting im Betrieb: das strukturelle Ergebnis der 4,5-mm-Tiefe, bei planbarem Zeitaufwand.
- Zone
- Wange, Kieferlinie, Hals
- Ideal bei
- moderate Erschlaffung, Vollgesicht
- Im Studio
- als schnelle Lifting-Sitzung
Für den Körper

Multi-Line-Kartusche DS 4-6.0, 6,0 mm Behandlungstiefe. Die flächige Einstiegstiefe für den Körper. Straffung und oberflächliche Fettarbeit über größere Zonen in einem Durchgang.
Für den Übergang von der Kontur zum Body-Contouring, etwa an der Kinnpartie und kleineren Körperarealen.
- Zone
- submental, kleine Körperareale
- Ideal bei
- weiche Kontur
- Im Studio
- als flächige Straffung

Multi-Line-Kartusche DS 4-8.0, 8,0 mm Behandlungstiefe. Die mittlere Körpertiefe über die Fläche. Subkutanes Fett wird auf größeren Zonen zügig bearbeitet.
Für Oberarme und Flanken im Serienbetrieb, wenn mehrere Areale in einer Sitzung versorgt werden.
- Zone
- Oberarme, Flanken
- Ideal bei
- weiche Kontur an Armen und Taille
- Im Studio
- als planbare Körperserie

Multi-Line-Kartusche DS 4-10.0, 10,0 mm Behandlungstiefe. Die mittel-tiefe Körpertiefe. Sie erreicht tiefer liegendes subkutanes Fett auf großen Flächen wie Bauch und Oberschenkel.
Die Arbeitstiefe für die häufigsten Contouring-Wünsche, flächig und zeiteffizient abgedeckt.
- Zone
- Abdomen, Oberschenkel
- Ideal bei
- lokale Fettdepots
- Im Studio
- als Kern der Körperserie

Multi-Line-Kartusche DS 4-13.0, 13,0 mm Behandlungstiefe. Tiefes Fett über die volle Fläche. Volumenreduktion an den großen Körperzonen in kürzerer Zeit.
Für Bauch, Oberschenkel und Gesäß im Serienbetrieb, wo Fläche und Tempo zählen.
- Zone
- Abdomen, Oberschenkel, Gesäß
- Ideal bei
- größere Fettdepots
- Im Studio
- als mehrteilige Körperserie

Multi-Line-Kartusche DS 4-16.0, 16,0 mm Behandlungstiefe. Die tiefste Tiefe der Plattform. Sie erreicht das am tiefsten liegende Fett, das flachere Tiefen nicht mehr fassen.
Die Reserve für ausgeprägte, lokal begrenzte Fettdepots an Bauch und Gesäß, das Ende der Contouring-Skala dieses Geräts.
- Zone
- Abdomen, Gesäß
- Ideal bei
- ausgeprägte lokale Depots
- Im Studio
- als gezielte Tiefen-Ergänzung
Booster-Handstück: kreisende Energie, Punkt für Punkt.
Single-Line und Multi-Line legen ihre Koagulationspunkte entlang einer starren 25-mm-Linie ab. Der Booster des HIFU-Geräts von KROND ist an keine Linie gebunden, er muss dafür aber permanent gleiten: stillstehend würde sich die Wärme im Fokus stapeln. Für das Gesicht kombiniert er drei Kartuschentiefen mit drei Abgabemodi.

Private-Handstück: vaginale Straffung als eigener Anwendungsbereich
Das optionale Private-Handstück am HIFU-Gerät von KROND ist keine weitere Gesichtszone, sondern ein eigenes Behandlungsfeld: vaginale Straffung mit fokussiertem Ultraschall, mit eigener Zielgruppe, eigener Preisliste und einem rein ärztlichen, gynäkologisch geprägten Kanal.
Wie funktioniert vaginale Straffung mit HIFU?
Das optionale Private-Handstück am HIFU-Gerät von KROND überträgt dasselbe HIFU-Prinzip auf die intime Anwendung: fokussierter Ultraschall regt in der Schleimhaut und im tieferen Gewebe die Kollagenbildung an. Der Ablauf ist automatisiert, das Handstück rotiert dabei um 90 bis 360 Grad.
Zwei Behandlungstiefen: 3,0 und 4,5 mm
10.000 Schuss je Kartusche
Automatisierte Rotation, 90 bis 360 Grad
Eigenes Behandlungsprotokoll, getrennt von der Gesichts- und Körpermatrix

Wer darf vaginales HIFU im DACH-Raum anwenden?
Vaginales HIFU ist im DACH-Raum ärztliche beziehungsweise gynäkologische Tätigkeit, keine kosmetische. Die intime Anwendung berührt medizinische Indikationen und verlangt eine eigene Einweisung, eine ärztliche Indikationsstellung und eine gesonderte Aufklärung, getrennt vom Geschäft im Gesicht.
HIFU ist in Deutschland (§ 9 Abs. 2 NiSV) und in der Schweiz (V-NISSG, Anhang 2) ausdrücklich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten. In Österreich fehlt eine ausdrückliche Norm, materiell gilt der Eingriff dennoch als ärztlich.
Ärztliche beziehungsweise gynäkologische Indikationsstellung
Eigene Einweisung am Gerät, getrennt vom Gesichtsbetrieb
Gesonderte Aufklärung vor jeder Behandlung
Nicht für den kosmetischen Kanal bestimmt

Warum lohnt sich das Private-Handstück für eine Praxis?
Das Private-Handstück öffnet ein zweites Standbein aus demselben Gerät: Der intime Bereich hat eine eigene Zielgruppe und eine eigene Preisliste, parallel zum laserbasierten Segment (MonaLisa Touch, FemiLift). Ein zusätzlicher Umsatzstrom, unabhängig vom Geschäft im Gesicht, ohne ein zweites Gerät anzuschaffen.
Optionale Konfiguration, nicht Teil des Standardlieferumfangs. Ob die Sonde eine medizinische Zweckbestimmung mit CE trägt, bestätigen wir auf Anfrage.
Eigener Zielkäufer: gynäkologische Praxis oder Frauengesundheitsklinik
Eigene Preisliste, unabhängig vom Geschäft im Gesicht
Parallel zum laserbasierten Segment (MonaLisa Touch, FemiLift)
Dasselbe Gerät wie im Gesicht, keine zweite Anschaffung

Welche Ergebnisse sind mit HIFU zu erwarten?
Werte aus der peer-reviewten Literatur zur Modalität (mikrofokussierter Ultraschall). HIFU wirkt in zwei Phasen: ein leichter Soforteffekt, das eigentliche Ergebnis reift über die Neokollagenese der folgenden Monate.
- Patientenzufriedenheit
- 93 %
Quelle: Amiri et al. 2024, Meta-Analyse aus 42 Studien, Gesicht und Hals
- Brauenlift
- 1,7 mm
Quelle: Alam et al. 2010, verblindete Studie (n = 35), gemessen nach 90 Tagen
- Hals-Lift
- 3,55 mm
Quelle: 3D-Studie zur Micro-Puls-Klasse, struktureller Lift am Hals
- Neues Kollagen
- +24 %
Quelle: Suh et al. 2011, humane Hautbiopsie, histologisch belegt
- Soforteffekt
- ~20 %
Quelle: Referenzklasse, Ödem und akute Kontraktion, der Rest reift über 90 bis 180 Tage
- Wirkdauer
- 12 Monate
Quelle: Werschler 2016, nachweisbar bis zu einem Jahr nach einer Sitzung
Die Studien beziehen sich auf die Referenzklasse der Modalität (Ultherapy / MFU-V), nicht auf eine gerätespezifische Zulassungsstudie. Das sichtbare Ergebnis reift über 3 bis 6 Monate, einen Sofort-Facelift gibt es nicht. HIFU wirkt bei milder bis moderater Erschlaffung und ersetzt bei starkem Hautüberschuss keine Operation.
HIFU im direkten Vergleich.
Sieben Vergleiche, jeweils mit dem Mechanismus und der Datenlage dahinter. Jede Antwort nennt auch den Fall, in dem das andere Verfahren gewinnt.
Ultraschall-Lifting oder operatives Facelift: wann lohnt sich welches Verfahren?
die Grenze ist messbar: Merz-Skala Grad 4 bis 5
HIFU ersetzt die Chirurgie nicht, und die Grenze lässt sich messen: Ab Grad 4 bis 5 auf der Merz Aesthetics Scale, also bei moderater bis schwerer Laxität, liefern energiebasierte Verfahren kein befriedigendes Ergebnis mehr.
Der Größenunterschied ist belegt. Ein chirurgisches Facelift verbessert die Hautlaxität im Mittel um 46 % gegenüber dem Ausgangswert, energiebasierte Verfahren erreichen rund 16 %. Dafür trennen sich Aufwand und Risiko fundamental: Vollnarkose oder Dämmerschlaf, 2 bis 4 Wochen Ausfallzeit und ein Risikoprofil mit Infektion, Narbe und Nervenschädigung auf der einen Seite, keine oder topische Anästhesie, keine Ausfallzeit und als erwartbare Reaktion mildes Erythem und leichte Schwellung auf der anderen. Ebenso Preis und Haltbarkeit: 500 bis 2.500 € je Behandlung im DACH-Raum gegenüber 8.000 bis 15.000 €, 12 bis 18 Monate gegenüber 10 bis 15 Jahren. Ein BMI über 30 gilt als relative Kontraindikation, weil schweres, fettreiches Gewebe von thermisch kontrahierten Kollagenbändern nicht in Position gehalten wird.
Wann die Chirurgie gewinnt: ab Laxität Grad 4 bis 5, bei großflächigem Hautüberschuss und ausgeprägten Platysma-Bändern. Zwei Punkte gehören zur ehrlichen Beratung. Nach einem SMAS-Lift sind 6 bis 12 Monate Karenz einzuhalten, bis die postoperativen Sensibilitätsstörungen abgeklungen sind, denn nur eine intakte Sensibilität lässt die Behandelte einen zu tiefen Schuss rechtzeitig melden. Und wiederholte tiefe Hitzeapplikation über Jahre erzeugt Fibrose in genau der Schicht, die ein Chirurg später präparieren müsste. Ein Scoping Review von Panlilio (2025) belegt das für RF-Microneedling, für HIFU gilt dieselbe Mechanik. Frühere energiebasierte Behandlungen gehören deshalb vor jeder Operation offengelegt.
HIFU oder RF-Microneedling: was strafft mehr?
SMAS-Schicht gegen Lederhaut
Die Frage lässt sich nicht mit „mehr" beantworten, weil die beiden Verfahren in verschiedenen Tiefen arbeiten. HIFU bündelt Ultraschall in 4,5 mm und hebt die tiefe Muskelfaszie an. RF-Microneedling erwärmt die Lederhaut zwischen 1,0 und 3,5 mm und verdichtet die Haut selbst.
Auch die Richtung ist entgegengesetzt. HIFU wirkt von außen nach innen: Die Energie passiert Epidermis und Dermis schadlos und bündelt sich erst im geometrischen Fokus. RF-Microneedling wirkt von innen nach außen: Nadeln durchbrechen die Hautbarriere und geben die Energie direkt im Zielgewebe frei. Daraus folgt der Behandlungsrhythmus. HIFU braucht am Gesicht meist eine Sitzung, das Ergebnis reift über 3 bis 6 Monate und hält 12 bis 18 Monate. RF-Microneedling arbeitet in einer Serie von 3 bis 6 Sitzungen im 4-Wochen-Takt. Weil die beiden unterschiedliche Krankheitsbilder adressieren, liegt ihre Indikationsüberschneidung unter 20 %: HIFU ist das strukturelle Werkzeug, das RF-Microneedling das für Textur und Oberfläche. Genau deshalb ist das die sinnvollste Gerätekombination für ein Institut, nicht zwei Geräte derselben Schicht.
Wann das RF-Microneedling gewinnt: am Hals sowie bei Poren, Textur und atrophen Aknenarben. Die anteriore Halshaut ist sehr dünn, das Vakuum hebt sie präzise an und hält Schilddrüse, große Gefäße und Nervenbahnen außer Reichweite. HIFU meidet die vordere Mittellinie des Halses strikt. Kombiniert werden beide Verfahren nacheinander, mit mindestens 4 bis 8 Wochen Abstand auf demselben Areal, nie am selben Tag.
Ultraschall-Lifting oder Radiofrequenz wie Thermage: was ist besser?
Split-Face-Studie: kein signifikanter Unterschied
In einer randomisierten, verblindet ausgewerteten Split-Face-Studie erreichten mikrofokussierter Ultraschall und monopolare Radiofrequenz denselben Straffungseffekt, ohne statistisch signifikanten Unterschied bei Ergebnis oder Zufriedenheit. Die Verfahren unterscheiden sich also nicht in der Stärke, sondern darin, was sie überhaupt erreichen können.
Monopolare Radiofrequenz leitet einen flächigen Strom durch die Haut zu einer Gegenelektrode und erwärmt einen ganzen Gewebeblock in Dermis und Subdermis auf etwa 55 bis 65 °C. Das verdichtet die Kollagenbündel flächig, verändert aber den Zugvektor der darunterliegenden Faszie nicht. HIFU setzt die Energie in einzelne Koagulationspunkte in 1,5, 3,0 und 4,5 mm Tiefe und kontrahiert in der SMAS gezielt. Radiofrequenz ist damit ein Texturwerkzeug, HIFU ein Strukturwerkzeug. Der Schmerz liegt bei HIFU im Mittel bei 4,85 von 10. Wirtschaftlich trennen sich beide deutlich: Ein Thermage-Tip ist an die behandelte Person gebunden und kostet im Einkauf 600 bis 800 €. Eine Multi-Line-Kartusche trägt 20.000 Linien und deckt bei 600 bis 800 Linien je Vollgesicht rund 25 Behandlungen ab. Den verbindlichen Kartuschenpreis nennen wir auf Anfrage.
Wann die flächige Radiofrequenz gewinnt: bei sehr dünner Haut, diffusem Elastizitätsverlust, fortgeschrittenem Photoaging und wenig Unterhautfett. Ein solches Gesicht verträgt punktuelle Nekrosen schlecht und kann durch die HIFU-bedingte Lipolyse hagerer wirken. Flächige Radiofrequenz verdichtet diese dünne Dermis gleichmäßig, ohne das wenige Restfett anzugreifen, und kennt praktisch kein Nervenrisiko, weil der diffuse Stromfluss keine fokalen Nekrosen an Nervenästen erzeugt.
HIFU oder Fadenlifting für die Kieferlinie?
Sofortlift in Millimetern gegen Haltbarkeit
Fäden heben sofort und deutlich mehr, HIFU hält länger und hat das bessere Komplikationsprofil. Objektiv gemessen erreicht das Fadenlifting 3 bis 10 mm Gewebehebung, mikrofokussierter Ultraschall 0,47 bis 1,7 mm an der Braue.
Der Unterschied ist mechanisch gegen thermisch, und er zeigt sich im Verlauf. Die Zugfestigkeit von PDO-Fäden lässt bereits nach rund 60 Tagen nach, vollständig abgebaut sind sie nach 6 bis 9 Monaten; PLLA hält 12 bis 18 Monate, PCL bis zu 24. Entsprechend fällt die Zufriedenheit beim Fadenlifting von 98 % direkt nach dem Eingriff auf 88 % nach sechs Monaten. HIFU baut umgekehrt auf: Der Effekt reift über 3 bis 6 Monate und hält dann 12 bis 18 Monate. Deutlicher noch ist der Abstand bei den Komplikationen. Eine Meta-Analyse von Niu (2021) über 26 Studien nennt für das Fadenlifting Schwellung bei 35 %, Dimpling bei 10 %, vorübergehende Parästhesien bei 6 %, sicht- oder tastbare Fäden bei 4 % sowie Infektion und Fadenextrusion bei je 2 %. Bei HIFU sind Erythem und Ödem die Regel und die Neuropraxie die seltene Ausnahme, die sich meist innerhalb von 2 bis 4 Wochen zurückbildet.
Wann die Fäden gewinnen: bei ausgeprägtem Absinken mit überschüssigem Hautmantel und bei Asymmetrie, etwa nach einer Fazialisparese. Wer mit intaktem Wangenvolumen, aber deutlich hängenden Jowls eine sofort sichtbare Veränderung möchte, wird von HIFU enttäuscht sein. Zur Reihenfolge: HIFU zuerst. Die Temperaturen im SMAS liegen über dem Degradationspunkt von PDO und PLLA, ein Schuss über frisch gelegten Fäden zerstört das Gitter; liegen bereits Fäden im Feld, ist eine Karenz von rund 6 Monaten üblich. Umgekehrt konditioniert HIFU das Gewebe, und die Fäden finden anschließend festeren Halt.
HIFU oder Hyaluron und Botulinumtoxin: was hilft wobei?
Straffung gegen Volumen und Muskel · Injektionen ärztlich
Das ist keine Entweder-oder-Frage, sondern eine Diagnosefrage. Injektionen ersetzen verlorenes Volumen und dämpfen muskulären Zug, HIFU strafft die tragende Schicht. Wer beides verwechselt, behandelt am Problem vorbei.
Die Zuordnung ist eindeutig. Hohle Wangen, eingefallene Schläfen und knöcherner Volumenverlust sind ein Fall für tiefe Hyaluron-Depots oder Biostimulatoren, nicht für HIFU. Abgesunkenes Gewebe bei erhaltenem Volumen, also Jowls und die Nasolabialfalte durch abrutschendes Fett, ist der HIFU-Fall; Filler würde das Gesicht hier nur verbreitern. Dynamische Stirn- und Glabellafalten gehören zum Botulinumtoxin, über dem Frontalknochen ist die 4,5-mm-Tiefe ohnehin strikt kontraindiziert. Die Reihenfolge ist gut dokumentiert: erst HIFU, dann injizieren. Studien zur Kombination von mikrofokussiertem Ultraschall mit hyperverdünntem Calciumhydroxylapatit an Hals, Dekolleté und unterem Gesicht zeigen, dass beides in derselben Sitzung möglich ist, ohne dass die Nebenwirkungen zunehmen. Umgekehrt gilt das nicht: Liegt frisches Hyaluron in der Fokusebene, wird es durch die Hitze abgebaut. Die Angaben zum Sicherheitsabstand gehen auseinander, je nach Quelle, Material und Tiefe von 4 bis 8 Wochen bis zu 3 bis 6 Monaten. Die Frist setzt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt, im Zweifel die längere.
Wann die Injektion gewinnt: bei Volumenverlust, und dort nicht nur, weil HIFU nichts nützt, sondern weil es schadet. Bei den erreichten Temperaturen werden auch Fettzellen zerstört. Wird eine Nasolabialfalte behandelt, die in Wahrheit vom Schwund des tiefen Wangenfetts kommt, schmilzt das Restfett unter 3,0- und 4,5-mm-Schüssen weiter ein, das Gesicht skelettiert und wirkt vorgealtert. Genau das steht hinter den Berichten über eingefallene Gesichter nach HIFU, und es ist der Grund, warum am Anfang eine saubere Diagnose steht und nicht das Gerät. Permanente Filler aus Silikon oder PMMA sind eine absolute Kontraindikation für die Zone, hier hilft kein Zeitfenster.
HIFU oder Kryolipolyse beim Doppelkinn?
Fettabbau mit Straffung gegen Fettabbau ohne
Die Kryolipolyse baut je Sitzung mehr Fett ab, HIFU strafft die Hülle im selben Termin mit. Bei Fett ohne Erschlaffung gewinnt die Kälte, bei Fett mit Erschlaffung der Ultraschall.
Die Zahlen sind unterschiedlich belastbar. Für die Kryolipolyse ist ein Konsens etabliert: rund 25 bis 30 % Apoptose der angesaugten Fettschicht je Zyklus mit 360-Grad-Applikatoren, 15 bis 20 % mit Flachpanel-Applikatoren. Für makrofokussierten Ultraschall fehlt eine solche Prozentangabe in der begutachteten Literatur, dort wird der Erfolg in Umfangreduktion gemessen: durchschnittlich 2,0 bis 4,6 cm am Abdomen und bis zu 1,87 cm an den Oberschenkeln. Schätzungen setzen das zerstörte Fettvolumen je Sitzung mit 10 bis 15 % niedriger an als bei der Kryolipolyse, weshalb üblicherweise drei Sitzungen im Abstand von 4 Wochen geplant werden. Dafür löst der 6,0-mm-Schuss am Doppelkinn das präplatysmale Fett, während 4,5 und 3,0 mm im selben Termin Platysma und Dermis straffen, sodass nach dem Fettabbau keine leere Hülle zurückbleibt. Die Kälte leistet das nicht, bei schnellem Fettverlust kann die Erschlaffung dort sogar zunehmen.
Wann die Kryolipolyse gewinnt: bei lokalisierten, gut greifbaren und festen Fettdepots und jüngerer Haut mit intakter Elastizität. Sie braucht keine anatomische Tiefenkartierung. Ihr eigenes Risiko ist die paradoxe Adipozyten-Hyperplasie, bei der das Fettgewebe reaktiv wächst und operativ entfernt werden muss; beim makrofokussierten Ultraschall ist sie nicht bekannt. Umgekehrt sind bei HIFU Verbrennungen, subkutane Knoten und Hyperpigmentierung die relevanten Komplikationen. Beide Verfahren sind Konturarbeit, kein Gewichtsverlust.
Ultherapy oder HIFU: lohnt sich der Aufpreis?
Echtzeit-Bildgebung · Studienlage · Kosten je Sitzung
Für die Wirksamkeit gibt es bislang keinen Beleg. Es existiert keine randomisierte Studie, die das visualisierte Verfahren einem Gerät ohne Bildgebung im Lifting-Ergebnis überlegen zeigt, und eine Split-Face-Untersuchung fand keinen signifikanten Unterschied. Was die Echtzeit-Bildgebung verändert, ist das Sicherheitsprofil.
Und das ist kein kleiner Punkt. Die Tiefe des SMAS schwankt stark zwischen Menschen und sogar innerhalb eines Gesichts. Bei sehr dünner Fettschicht liegt es nicht bei 4,5 mm, sondern bei 2,5 oder 3,0 mm. Wer dort blind die 4,5-mm-Kartusche auslöst, setzt die Hitze in die mimische Muskulatur, auf das Periost oder direkt auf einen Nervenast. Die Sonographie bildet das Gewebe bis 8 mm ab und macht die Faszie sichtbar, bevor ausgelöst wird. Ohne Bildgebung tritt an ihre Stelle ein striktes Mapping-Protokoll mit weiträumig ausgesparten Gefahrenzonen, und genau deshalb gehört dieses Gerät in ärztliche Hand. Wirtschaftlich ist der Abstand groß: Die Investition für ein visualisiertes System liegt im DACH-Raum bei 100.000 bis 150.000 €, eine Multi-Kartuschen-Plattform kostet einen Bruchteil davon. Je Vollgesicht liegt das Verbrauchsmaterial dort bei 200 bis 300 €, hier bei einem Zehntel bis Sechstel dieses Werts. Über 150 Behandlungen in drei Jahren summiert sich das auf rund 157.500 € gegenüber rund 62.500 € Gesamtkosten.
Wann das Markengerät gewinnt: wenn der Name selbst Teil des Angebots ist. Ein Teil der Kundinnen fragt Ultherapy namentlich nach, und wer sein Marketing darauf aufbaut, kauft diese Bekanntheit bewusst mit. Die Kehrseite der günstigeren Plattform ist genau das: Sie verlangt eigenes Praxismarketing, weil sie ohne Markensog auskommt. Zwei HIFU-Systeme nebeneinander sind dagegen unwirtschaftlich, sie überschneiden sich zu über 80 % im selben Patientenpool.
Welche HIFU-Kartusche wirkt in welcher Hauttiefe?
Die Behandlungstiefe der Kartusche bestimmt die Zielschicht: 1,5 mm wirkt in der Epidermis, 3,0 mm in der tiefen Dermis, 4,5 mm im SMAS, ab 6,0 mm im subkutanen Fett.
Das HIFU-Gerät von KROND deckt zehn Behandlungstiefen von 1,5 bis 16 mm ab, verteilt auf vier Handstücke und zusammen bis zu 20 aufsteckbare Kartuschen. Über die Wirkung entscheidet damit nicht das Gerät, sondern die eingesetzte Kartusche: dieselbe Plattform verfeinert bei 1,5 mm die Textur und erreicht bei 13,0 mm tiefes Fettgewebe.
| Tiefe | Einsatzbereich | Zielschicht | Anwendung | Typische Zonen | Energie |
|---|---|---|---|---|---|
| Single-Line · 7 Kartuschen · 10.000 Schuss · Modi Micro-Puls / Normal | |||||
| 1,5 mm | Gesicht | Epidermis / papilläre Dermis | Resurfacing, feine Linien, Poren, Glow | periorbital, Stirn, Lippenpartie | 0,1–0,5 J/cm² |
| 2,0 mm | Gesicht | retikuläre Dermis | Neokollagenese, feine Fältchen | unter dem Auge, periorbital | 0,1–0,3 J/cm² |
| 3,0 mm | Gesicht | tiefe Dermis | Festigkeit, Dichte (oberhalb SMAS) | Wange, Hals, Nasolabialregion | 0,3–1,2 J/cm² |
| 4,5 mm | Gesicht | SMAS / Platysma | strukturelles Lifting (Facelift-Vektor) | Wange, Kieferlinie, submental, Hals | 0,4–1,5 J/cm² |
| 6,0 mm | Körper | Sub-SMAS / oberfl. Fett | Lipolyse Doppelkinn, oberflächliches Fett | submental, Körper | 0,6–2,0 J |
| 9,0 mm | Körper | subkutanes Fett | Körper-Lipolyse (mittel) | Arme (Trizeps), Flanken | 0,8–1,5 J |
| 13,0 mm | Körper | tiefes Fett | volumetrische Fettreduktion | Abdomen, Oberschenkel, Gesäß | 1,0–2,0 J |
| Multi-Line · 8 Kartuschen · 20.000 Schuss · S-Modus (~2× schneller) | |||||
| 1,5 mm | Gesicht | Epidermis | schnelles Resurfacing, große Fläche | Wange, Stirn | 0,1–0,5 J/cm² |
| 3,0 mm | Gesicht | tiefe Dermis | Festigkeit auf großer Fläche | Wange, Hals | 0,3–1,2 J/cm² |
| 4,5 mm | Gesicht | SMAS | schnelles Lifting, große Fläche | Wange, Hals, Kieferlinie | 0,4–1,5 J/cm² |
| 6,0 mm | Körper | Sub-SMAS / Fett | Lipolyse (Übergang Körper) | submental, Körper | 0,6–2,0 J |
| 8,0 mm | Körper | subkutanes Fett | Lipolyse (mittel) | Arme, Flanken | 0,8–1,5 J |
| 10,0 mm | Körper | subkutanes Fett | Lipolyse (mittel-tief) | Abdomen, Oberschenkel | 1,0–2,0 J |
| 13,0 mm | Körper | tiefes Fett | große volumetrische Reduktion | Abdomen, Oberschenkel, Gesäß | 1,0–2,0 J |
| 16,0 mm | Körper | tiefstes Fett | ausgeprägte lokale Adipozitäten | großes Abdomen, Gesäß | 1,0–2,0 J |
| Booster · 3 Kartuschen · 60.000 Schuss · Normal / Circular / Micro-Circular · 90–360° | |||||
| 1,5 mm | Gesicht | Epidermis | Glow, Sonophorese; gekrümmte, enge Zonen | Augenkontur, Nase, Lippen | gering / Komfort |
| 3,0 mm | Gesicht | tiefe Dermis | diffuse Remodellierung, „Vmax-Overlap“ | Wange, Nasolabialregion | gering / Komfort |
| 4,5 mm | Gesicht | SMAS | Lift-„Overlap“ nach der linearen Behandlung | Wange, Kieferlinie | gering / Komfort |
| Private · 2 Kartuschen · 10.000 Schuss · vaginal · automatisiert 90–360° | |||||
| 3,0 mm | intern | Mukosa / oberfl. Gewebe | vaginale Straffung (Kollagen), oberflächlich | vaginal | eigenes Protokoll |
| 4,5 mm | intern | tieferes Gewebe | tiefere vaginale Straffung | vaginal | eigenes Protokoll |
Energiewerte sind Referenzbereiche der HIFU-Klasse zur Orientierung, keine gerätespezifische Vorgabe. Reihenfolge, exakte Energieeinstellungen und Kontraindikationen gehören in die ärztliche Einweisung. Exakte Kartuschenwerte für dieses Gerät bestätigen wir auf Anfrage.
Rund 900 € je Sitzung, rund 14 € Material.
Was verdient eine HIFU-Behandlung pro Sitzung?
| Behandlung | Linien je Sitzung | Material | Preis (DACH-Richtwert) | Deckungsbeitrag |
|---|---|---|---|---|
| Augenpartie und BrauenKrähenfüße, Brauenhebung, 1,5 und 2,0 mm | 100–200 | 1–4 € | 250–400 € | 246–399 € |
| Kieferlinie und JowlsMandibularkontur, 4,5 + 3,0 + 1,5 mm | 300–400 | 2–7 € | 400–600 € | 393–598 € |
| Doppelkinnsubmental, 6,0 + 4,5 + 3,0 mm | 200–500 | 2–9 € | 300–600 € | 291–598 € |
| VollgesichtSMAS, tiefe Dermis, Epidermis | 600–800 | 6–14 € | 800–1.500 € | 786–1.494 € |
| Gesicht und Halsinklusive Platysma | 1.000–1.200 | 8–20 € | 850–1.245 € | 830–1.237 € |
| AbdomenBody Contouring, 13,0 + 9,0 + 6,0 mm | 1.000–2.000 | 8–34 € | 1.000–1.700 € | 966–1.692 € |
| OberschenkelUmfangreduktion, meist 3 Sitzungen | 1.000–2.000 | 8–34 € | 1.200–1.700 € | 1.166–1.692 € |
| Materialanteil am Behandlungspreis | je Zone | unter 3,5 % | des Preises | über 96 % bleiben |
- Deckungsbeitrag
- Der Deckungsbeitrag einer HIFU-Behandlung ist der Behandlungspreis minus Verbrauchsmaterial. Fixkosten wie Miete, Personal, Marketing und die ärztliche Leistung sind darin nicht enthalten. Die Bruttomarge der Geräteklasse wird im Markt mit 90 bis 95 % angegeben, sie rechnet weitere Betriebskosten mit ein.
- Material: 6 bis 14 € je Vollgesicht
- Ein Vollgesicht verbraucht 600 bis 800 Linien. Eine Multi-Line-Kartusche mit 20.000 Linien kostet je nach Bezugsweg 150 bis 340 €, das sind 0,0075 bis 0,017 € pro Linie. Daraus folgen 6 bis 14 € Material pro Vollgesicht. Alle Zahlen dieser Sektion rechnen mit dem oberen Ende, also 14 €.
- Der 150-Euro-Mythos
- In der Branche kursiert ein Richtwert von 150 € Verbrauchsmaterial pro HIFU-Sitzung. Dieser Wert stammt aus dem westlichen Premium-Segment, wo eine Kartusche nur 2.400 Linien freigibt. Für eine Multi-Line-Plattform mit 20.000 Linien ist er um den Faktor 10 bis 25 überhöht. Wer mit 150 € kalkuliert, rechnet sich die eigene Marge künstlich klein.
- Warum Linien statt Minuten
- Was sich bei HIFU verbraucht, ist nicht Zeit, sondern der piezoelektrische Wandler in der Kartusche. Er wird in Schüssen und Linien gezählt. Die Behandlungsdauer sagt deshalb nichts über die Kosten, die Linienzahl der Zone sagt alles. Eine Linie besteht aus 15 bis 25 thermischen Koagulationspunkten.
- DACH-Richtwerte
- Alle Preise dieser Tabelle sind DACH-Richtwerte aus beobachteten Studios und dienen nur zur Orientierung, regional weichen sie ab. Beobachtete Einzelwerte: Vollgesicht mit Hals 850 € in Berlin, 1.245 € in Frankfurt, eine einzelne Zone 500 € in Wien, Abdomen 1.690 CHF in der Schweiz. Aktionspreise für Erstkund:innen sind branchenüblich.
Was kostet das Verbrauchsmaterial pro HIFU-Sitzung?
| Kartusche oder System | Kapazität | Reicht für | Material je Vollgesicht |
|---|---|---|---|
| Single-Line-Kartuschehier im Gerät | 10.000 Linien | 12 Vollgesichter | 6–14 € |
| Multi-Line-Kartuschehier im Gerät | 20.000 Linien | 25 Vollgesichter | 6–14 € |
| Booster-Kartuschehier im Gerät, zählt Punkte statt Linien | 60.000 Punkte | 17 Vollgesichter | 6–14 € |
| Ultherapy-TransducerPremium-Marke, zum Vergleich | 2.400 Linien | 3 Vollgesichter | rund 200 € |
| Thermage-Tipmonopolare Radiofrequenz, zum Vergleich | Einmalgebrauch | 1 Behandlung | 600–800 € |
| Materialkosten auf 100 Vollgesichter | hier 1.400 € | Ultherapy 20.000 € | Thermage 70.000 € |
- Was sich verbraucht
- Herzstück jeder Kartusche ist ein Ultraschallwandler aus PZT-Keramik. Über tausende Zyklen entstehen Mikrorisse im Kristallgitter, der Wirkungsgrad sinkt. Deshalb zählt das Gerät Schüsse, nicht Monate, und sperrt die Kartusche am Ende ihrer Zählung ab. Das schützt vor der defokussierten Strahlung eines gealterten Wandlers.
- Kosten je Linie
- Eine Multi-Line-Kartusche mit 20.000 Linien liegt je nach Bezugsweg bei 150 bis 340 €, also 0,0075 bis 0,017 € je Linie. Zum Vergleich: ein Premium-Transducer mit 2.400 Linien für über 600 € kostet 0,25 € je Linie, das ist der 15- bis 33-fache Wert. Der Preis einer Kartusche ist dabei tiefenunabhängig, eine 1,5-mm-Kartusche kostet so viel wie eine 13,0-mm-Kartusche.
- Asymmetrisch nachbestellen
- Pro Sitzung werden mehrere Tiefen parallel verbraucht. Ein Vollgesicht mit 800 Linien teilt sich typisch in rund 350 Linien auf 4,5 mm, 300 auf 3,0 mm und 150 auf 1,5 mm. Die 4,5- und 3,0-mm-Kartuschen sind zuerst erschöpft, sie sollten etwa doppelt so oft nachbestellt werden wie die oberflächlichen. Bei Körperarealen verschleißen die 8,0- und 13,0-mm-Kartuschen am schnellsten.
- Originalkartuschen über KROND
- Die Kartuschen tragen einen gerätegebundenen Chip und passen ausschließlich auf dieses Gerät, umgekehrt passt keine Fremdkartusche hinein. Der Nachschub läuft über KROND. Das bedeutet Originalqualität aus einer Hand statt Fremdkartuschen-Risiko. Im Markt kursierende Chip-Resets bewerben wir bewusst nicht: die Alterung des Wandlers lässt sich per Software nicht rückgängig machen, das Verbrennungsrisiko steigt mit jedem Zyklus.
- Lagerfähigkeit 12 bis 24 Monate
- In der Kartusche sitzt entgastes Wasser als Koppelmedium. Es verdunstet über die Jahre durch die Silikondichtung, Gase diffundieren ein. Bläschen im Strahlengang streuen den Schall und können oberflächliche Verbrennungen verursachen. Praktische Lagerfähigkeit: 12 bis 24 Monate, deshalb gilt im Lager Frische-Rotation.
- Das Booster-Paradox
- Die Booster-Kartusche hat mit 60.000 Schuss die dreifache Kapazität der Multi-Line, reicht aber für weniger Vollgesichter. Grund: der Booster zählt einzelne Punkte statt gezogener Linien, ein Vollgesicht verbraucht dort 3.000 bis 4.000 Punkte. Die Energie pro Behandlung ist vergleichbar, nur die Zählweise ist eine andere.
Wie viel Umsatz bringt ein HIFU-Gerät pro Jahr?
| Pro Jahr | 2 im Monat | 4 im Monat | 8 im Monat | 12 im Monat |
|---|---|---|---|---|
| Behandlungen | 24 | 48 | 96 | 144 |
| Umsatz | 21.600 € | 43.200 € | 86.400 € | 129.600 € |
| − Verbrauchsmaterial | 336 € | 672 € | 1.344 € | 2.016 € |
| = Deckungsbeitrag | 21.264 € | 42.528 € | 85.056 € | 127.584 € |
| Amortisation bei 22.100 € | 12,5 Monate | 6,2 Monate | 3,1 Monate | 2,1 Monate |
- Annahmen der Rechnung
- Gerechnet mit 900 € je Vollgesicht, dem DACH-Durchschnitt innerhalb der beobachteten Spanne von 800 bis 1.500 €, und mit 14 € Material, dem oberen Ende der realen Verbrauchskosten. Die Spalten sind Sitzungen pro Monat. Körperprotokolle und Kombinationszonen liegen höher und sind hier nicht eingerechnet.
- Die vier Auslastungsstufen
- 2 Sitzungen im Monat ist sehr vorsichtig gerechnet, 4 ist die konservative Referenz der Branche, 8 entspricht einem etablierten Institut, 12 einem ausgelasteten Gerät. Alle Amortisationsangaben dieser Seite nennen die konservative Stufe mit 4 Sitzungen.
- Wiederkehr alle 12 bis 18 Monate
- Ein HIFU-Ergebnis hält 12 bis 18 Monate. Diese Kadenz ist die natürliche Wiederkehr und das Fundament des Longevity-Membership-Modells: eine Monatsgebühr bündelt die jährliche Auffrischung mit Begleitbehandlungen. Rechnerisch bringt eine Membership-Kund:in rund 1.500 € im Jahr statt 900 € beim Einzeltermin, ein Anti-Aging-Stack aus HIFU, RF-Microneedling-Serie und Hydrafacial rund 2.600 €.
- Nicht enthalten
- Fixkosten wie Miete, Personal, Marketing und die ärztliche Leistung kommen studioabhängig hinzu und sind in dieser Rechnung nicht enthalten. HIFU gilt im DACH-Raum als ärztliche Tätigkeit, die Personalkosten des ärztlichen Kanals sind entsprechend anzusetzen.
Wann amortisiert sich ein HIFU-Gerät?
| Rechenweg | Wert |
|---|---|
| Behandlungspreis Vollgesicht | 900 € |
| − Verbrauchsmaterial je Sitzung | 14 € |
| = Deckungsbeitrag je Sitzung | 886 € |
| × Sitzungen pro Monat (konservativ) | 4 |
| = Deckungsbeitrag pro Monat | 3.544 € |
| Geräteinvestition auf Bestellung | 22.100 € |
| = Amortisation auf Bestellung | rund 6 Monate |
| Amortisation sofort ab Lager, 30.000 € | rund 8,5 Monate |
- Referenzpreis 22.100 €
- Alle Amortisationsangaben dieser Seite rechnen mit 22.100 €, dem Preis auf Bestellung. Das Gerät wird dann direkt ab Werk gefertigt, im Gegenzug gilt eine Vorlaufzeit von bis zu 25 Tagen. Alle Preise netto, zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
- Sofort ab Lager 30.000 €
- Wer nicht warten will, bekommt das Gerät sofort ab Lager für 30.000 € und in rund 12 Tagen einsatzbereit. Der Aufpreis von 7.900 € verlängert die Amortisation bei konservativen 4 Sitzungen im Monat von rund 6 auf rund 8,5 Monate, bei 8 Sitzungen auf rund 4 Monate.
- Warum 900 € je Sitzung
- Die beobachtete DACH-Spanne für ein Vollgesicht-Lifting liegt bei 800 bis 1.500 €. Die Rechnung nimmt mit 900 € einen Wert am unteren Rand dieser Spanne. Wer höher positioniert ist, amortisiert entsprechend schneller: bei 1.200 € je Sitzung sinkt der Horizont von rund 6 auf knapp 5 Monate.
- Grenzen dieser Rechnung
- Die Rechnung erfasst nur Gerätepreis und Verbrauchsmaterial. Fixkosten wie Miete, Personal, Marketing, Versicherung und die ärztliche Leistung kommen studioabhängig hinzu, ebenso Schulung und Wartung. Die konkrete Amortisationsdauer hängt von Positionierung, Auslastung und Sitzungspreis ab und ist keine Zusage.
Wie schneidet HIFU gegen andere Geräteklassen ab?
| Kennzahl | HIFU bei KROND | Ultherapy | Monopolare Radiofrequenz |
|---|---|---|---|
| Geräteinvestition | 22.100 € | 100.000–150.000 € | 80.000–110.000 € |
| Material je Vollgesicht | 6–14 € | 200–300 € | 600–800 € |
| Endkundenpreis je Sitzung | 800–1.500 € | 1.500–2.500 € | 1.800–2.800 € |
| Amortisation bei 4 Sitzungen im Monat | rund 6 Monate | 18–24 Monate | 18–24 Monate |
| Kosten über 3 Jahre, 150 Vollgesichter | 24.200 € | 157.500 € | rund 200.000 € |
- Dieselbe Technik, anderer Preis
- Plattformen derselben Technologieklasse kosten im DACH-Markt 35.000 bis 90.000 € und amortisieren sich bei vier Behandlungen im Monat in 10 bis 14 Monaten. Der Unterschied zu den rund 6 Monaten oben liegt ausschließlich im Gerätepreis, nicht in der Technik oder der Auslastung. Genau das ist der Hebel, den KROND in die Rechnung einbringt.
- Rechenweg der Drei-Jahres-Kosten
- Gerechnet auf 150 Vollgesicht-Behandlungen, also 50 im Jahr über drei Jahre: Anschaffung plus Verbrauchsmaterial. Für KROND 22.100 € plus 150 × 14 € = 24.200 €. Für die Premium-Marke 120.000 € plus 150 × 250 € = 157.500 €. Für die monopolare Radiofrequenz 95.000 € plus 150 × 700 € = rund 200.000 €. Bei den Wettbewerbswerten ist jeweils die Mitte der Marktspanne angesetzt, bei KROND das teurere Ende des Materials. Marktübersichten nennen für die Technologieklasse insgesamt rund 62.500 € über drei Jahre, gerechnet mit 55.000 € Gerätepreis und 50 € Material je Sitzung. Beide Werte stimmen: der Klassenwert mittelt über Händlerstufen, Kartuschentypen und Aufschläge, die Rechnung oben nennt den konkreten KROND-Preis und den realen Kartuschenverbrauch dieser Plattform.
- Kein Wirksamkeitsvorsprung
- Der Kostenabstand ist ein Argument über die Betriebskosten, nicht über die Wirkung. Eine randomisierte Split-Face-Studie fand zwischen mikrofokussiertem Ultraschall und monopolarer Radiofrequenz keinen signifikanten Unterschied im Straffungsergebnis. Die Premium-Marke bietet Echtzeit-Sonographie, für die ebenfalls kein belegter Wirksamkeitsvorsprung existiert, sie verbessert das Sicherheitsprofil. Wer diese Bildgebung oder den Markensog braucht, zahlt dafür bewusst.
Wer kauft ein HIFU-Gerät?
Fünf Betriebe, ein Gerät. Wirksames HIFU koaguliert die SMAS-Schicht bei 65 bis 75 °C und gilt in Deutschland, Österreich und der Schweiz als ärztliche Tätigkeit. Käufer sind Arztpraxen, Kliniken und ärztlich geführte Institute, plastische Chirurgie und gynäkologische Praxen, dazu Kosmetikinstitute in ärztlicher Kooperation.

Arztpraxen
Dermatologie und ästhetische Medizin. In Deutschland ist HIFU nach § 9 Abs. 2 NiSV approbierten Ärztinnen und Ärzten vorbehalten, in der Schweiz nach V-NISSG. Der Kernkanal für dieses Gerät.

Kliniken und Institute
Kliniken und ärztlich geführte Institute setzen HIFU als tiefe Lifting-Ebene unter Filler, Botulinumtoxin und RF-Microneedling. Das Ergebnis wächst aus körpereigenem Kollagen und hält 12 bis 18 Monate.

Plastische Chirurgie
Für Patientinnen und Patienten, die eine Operation hinauszögern oder ablehnen. HIFU ersetzt das Facelift bei starkem Hautüberschuss nicht, es liftet milde bis moderate Erschlaffung ohne Schnitt.

Gynäkologische Praxen
Der eigene Kanal für das Handstück zur intimen Straffung, parallel zum laserbasierten Segment. Eigene Indikation, eigene Kundschaft, dasselbe Gerät.

Kosmetikinstitute
Von hier kommen die meisten Anfragen. Ein Kosmetikinstitut darf HIFU nicht selbst anwenden. In Kooperation schon: die ärztliche Person behandelt, das Institut bereitet vor und pflegt nach.

Sie sieht es erst nach Wochen
Das volle Ergebnis kommt langsam, mit dem neuen Kollagen. Und genau darum bleibt es glaubwürdig: kein abrupter Eingriff, sondern eine Kontur, die aus dem eigenen Gewebe wächst. Wer das einmal erlebt hat, kommt zur Auffrischung wieder.
Welche Zertifikate hat das HIFU-Gerät?
Die Normen sind belegt. Rechtlich entscheidet der Kanal: Wirksames HIFU ist im DACH-Raum ärztliche Tätigkeit.
Normen erfüllt
EN 60335-1 (elektrische Sicherheit) und EN 62233 (elektromagnetische Felder) · EMV nach EN IEC 55014 und EN 61000. Geprüft als LVD- und EMV-Konformitätsnachweis (VoC, ICR) für die HIFU-Modellreihe.
Recht & Qualifikation, ärztlicher Kanal wichtig
Wirksames HIFU koaguliert die SMAS-Schicht und gilt im DACH-Raum als ärztliche Tätigkeit: Ärztevorbehalt nach NiSV in Deutschland, zunehmend Arztvorbehalt in Österreich, absolutes Arztmonopol nach V-NISSG in der Schweiz.
Was kostet das HIFU-Gerät?
Das KROND HIFU-Gerät kostet netto 22.100 € auf Bestellung oder 30.000 € sofort ab Lager. Dasselbe Gerät, der Unterschied liegt allein in der Lieferzeit.

- Lieferung:
- Versichert bis zu Ihrer Tür
- Zahlung vor Lieferung, Einweisung inklusive
So läuft der Kauf ab
- 01
Anfrage senden
Ihre Anfrage zu HIFU läuft über das Formular auf dieser Seite. Wir melden uns mit einem Terminvorschlag.
- 02
Gespräch
Wir klären Ihre Fragen zu Anwendung, Betrieb und Recht, bevor Sie sich festlegen.
- 03
Zahlung
Sie erhalten die Rechnung über den vollen Kaufpreis des HIFU-Geräts: 30.000 Euro sofort ab Lager, 22.100 Euro auf Bestellung. Mit dem Zahlungseingang startet die Abwicklung Ihrer Lieferung.
- 04
Lieferung
Zwei Liefertermine zur Wahl, 12 oder 25 Tage, zu unterschiedlichen Preisen. Versichert bis zu Ihrer Tür.
- 05
Einweisung
Einweisung in Tiefenprotokolle, Kartuschenwahl, Micro-Puls-Modus und Kontraindikationen, vor Ort oder online.
- 06
Support & Ersatzteile
Kartuschen, rechtssichere Unterlagen und Schulungsnachweise aus einer Hand. Ihr Ansprechpartner bleibt derselbe.
Häufige Fragen zu HIFU
Wie schnell rechnet sich das Gerät?
Bei 900 Euro je Vollgesicht und 14 Euro Material bleiben 886 Euro Deckungsbeitrag je Sitzung. Bei konservativen 4 Sitzungen im Monat sind das 3.544 Euro monatlich, das Gerät ist zum Preis auf Bestellung von 22.100 Euro damit in rund sechs Monaten bezahlt. Bei 8 Sitzungen im Monat sinkt der Horizont auf rund drei Monate. Fixkosten wie Miete, Personal, Marketing und die ärztliche Leistung sind darin nicht enthalten.
Wie läuft eine HIFU-Behandlung ab?
In Schichten, von tief nach oberflächlich: erst 4,5 mm in die SMAS, dann 3,0 mm in die tiefe Dermis, zuletzt 1,5 und 2,0 mm an der Oberfläche. Diese Reihenfolge ist verbindlich, weil bereits koaguliertes oberflächliches Gewebe die Tiefenwellen reflektieren würde. Am Fokuspunkt entstehen 65 bis 75 °C, die Hautoberfläche bleibt intakt. Es gibt keine Ausfallzeit, erwartbar sind mildes Erythem und eine leichte Schwellung.
Welche laufenden Kosten entstehen?
Im Wesentlichen die Kartuschen. Ein Vollgesicht verbraucht 600 bis 800 Linien, eine Multi-Line-Kartusche trägt 20.000 Linien und deckt damit rund 25 Vollgesichter ab. Pro Sitzung ergeben sich 6 bis 14 Euro Material, also unter 3,5 Prozent des Behandlungspreises. Die Kartuschen tragen einen gerätegebundenen Chip und werden über KROND nachbestellt, den verbindlichen Kartuschenpreis nennen wir auf Anfrage.
Wer darf HIFU rechtlich durchführen?
Wirksames HIFU koaguliert die SMAS-Schicht und gilt im DACH-Raum als ärztliche Tätigkeit. In Deutschland ist es nach der NiSV den Ärzt:innen vorbehalten, das kosmetische Ultraschall-Fachkundemodul deckt nur defokussierten Ultraschall unter der Koagulationsschwelle. In Österreich lesen die Gesundheitsbehörden wirksames SMAS-HIFU zunehmend als Arztvorbehalt. In der Schweiz gilt nach der V-NISSG ein absolutes Arztmonopol für fokussierten Schall. Das Gerät ist für den ärztlichen Kanal bestimmt.
Ultherapy oder HIFU-Plattform: lohnt sich der Aufpreis?
Für die Wirksamkeit gibt es bislang keinen Beleg. Es existiert keine randomisierte Studie, die ein visualisiertes Verfahren einem Gerät ohne Bildgebung im Lifting-Ergebnis überlegen zeigt, eine Split-Face-Untersuchung fand keinen signifikanten Unterschied. Was die Echtzeit-Sonographie verändert, ist das Sicherheitsprofil: sie bildet das Gewebe bis 8 mm ab, und die SMAS-Tiefe schwankt stark. Wirtschaftlich liegt ein visualisiertes System bei 100.000 bis 150.000 Euro, das Verbrauchsmaterial bei 200 bis 300 Euro je Vollgesicht. Wer den Markennamen ausdrücklich mitverkauft, fährt mit dem Original besser.
Wie oft sollten Kund:innen kommen?
Am Gesicht genügt oft eine Sitzung, Körperprotokolle brauchen 2 bis 4 je Areal. Das Ergebnis wächst über die Neokollagenese und ist erst nach 3 bis 6 Monaten voll sichtbar, es hält dann 12 bis 18 Monate. Diese Kadenz ist die natürliche Wiederkehr und das Fundament von Longevity-Membership-Modellen, in denen die jährliche Auffrischung mit Begleitbehandlungen gebündelt wird.
Lässt sich HIFU mit anderen Behandlungen kombinieren?
Ja, mit Abstand und in der richtigen Reihenfolge. Mit RF-Microneedling gelten mindestens 4 bis 8 Wochen Abstand, nie am selben Tag. Vor einem Fadenlifting kommt HIFU zuerst, weil die Hitze ein bereits gesetztes Fadengitter zerstört. Vor Injektionen gilt dasselbe: erst HIFU, dann Hyaluronsäure, umgekehrt baut die Hitze frisches Hyaluron in der Fokusebene ab, die Angaben zum Abstand reichen von 4 bis 8 Wochen bis zu 3 bis 6 Monaten. Nach einem chirurgischen SMAS-Lift gelten 6 bis 12 Monate Karenz.
Technische Daten
Verfahren & Anwendung
- Technologie
- Fokussierter Ultraschall · MFU Gesicht · MMFU Körper
- Behandlungsprinzip
- Thermische Koagulation bei 65 bis 75 °C im Fokuspunkt
- Behandlungszonen
- Gesicht & Körper · Stirn, Wangen, Kieferlinie, Doppelkinn, Hals, Dekolleté, Abdomen
Ablauf & Protokoll
- Layering-Sequenz
- 4,5 mm SMAS, dann 3,0 mm tiefe Dermis, zuletzt 1,5 und 2,0 mm
- Sitzungen Gesicht
- oft 1 · Ergebnis reift über Wochen
- Sitzungen Körper
- 2 bis 4 · je Areal
- Ausfallzeit
- keine
- Wirkdauer
- 12 bis 18 Monate · dann Auffrischung
Kartuschen & Verbrauch
- Kartuschentiefen
- 1,5 / 2,0 / 3,0 / 4,5 mm Gesicht · 6,0 bis 16,0 mm Körper
- Schuss je Kartusche
- Single-Line 10.000 · Multi-Line 20.000 · Booster 60.000
- Kartuschen-Chip
- gerätegebunden · Nachschub über KROND
Handstücke
- Anzahl
- 4 · Single-Line, Multi-Line, Booster, Private (optional)
- Kartuschen gesamt
- bis zu 20 · zehn Behandlungstiefen
Gerät & Bedienung
- Bauform
- fahrbare Standsäule (Trolley)
- Bildschirm
- 15,6 Zoll HD Touch
- Gesamtleistung
- 1.200 W
- Frequenz & Energie
- 4 bis 7 MHz · 0,1 bis 2 J/cm²
Konformität & Recht
- Elektrische Sicherheit
- LVD/EMV-Konformitätsnachweis (VoC, ICR)
- Recht DACH
- ärztlicher Kanal · Arztvorbehalt in DE und CH, AT zunehmend







